Wann

KinderKulturClub und Kabawil e.V. veranstalten in Kooperation mit KIT  –  Kunst im Tunnel und KIT Water Music den KinderKulturTag

Gemeinsam mit ihren Freunden und Familien erleben Kinder Kunst und Kreativität auf ungewöhnliche und experimentelle Weise. An verschiedenen Stationen, die von Künstlern kuratiert werden, können sie mit Licht malen, den Turm zu Bubble bauen, eine Bildmaschine erfinden, den Raum mit ihren Bewegungen füllen oder neue Rhythmus-Instrumente entdecken.

Künstler*innen: RaumZeitPiraten, Stephan Lomp, Taka Kagitomi, Kiyo Matsumoto und Ulrike Mersemeyer, Sebastian Kalitzki (Bartotainment), Lichtgestalten, Tanja Goethe

Tänzer*innen und Musiker*innen aus Maputo, Mosambik und Düsseldorf.

Samstag, 30. September, 14 bis 18:30 Uhr
KIT – Kunst im Tunnel, Mannesmannufer 1b,  40213 Düsseldorf

Melanie Klofat, melanie@kinderkulturclub.de, 0163 – 3 21  34  66
Kontakt: Petra Kron, kron@kabawil.de, 0171 – 2  82  83  23

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Programm:

Skizzen-Werkstatt – eine zeichnerische Entdeckungsreise
Mit einfachen, experimentellen Illustrationsübungen gehen wir gemeinsam auf die Suche nach neuen Formen und Figuren. Es gibt eine kleine Einführung in die Welt der Mimik – dabei zeichnen wir lustige, wütende, lachende, traurige und alberne Gesichter.

Stephan Lomp wurde 1973 in Düsseldorf geboren, wo er heute als freier Illustrator und Grafiker lebt. Von 1995 bis 2001 studierte er Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 1996 arbeitet er frei für Agenturen und Verlage. Seit 2010 zeichnet und schreibt er Kinderbücher. Seine Bücher sind in Deutschland, Frankreich, England, China, Russland und den USA erschienen. 

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Neue Welten kleben
Tape Art ist die Kunst, mit Klebeband neue Welten an ungewohnten Orten entstehen zu lassen. Mit dem Klebeband werden Konturen gezeichnet, Umrisse skizziert und Muster erzeugt. Nur mit Linien entstehen so großformatige Bilder, die den Betrachter auf Abstand halten und ihn zugleich ins Zentrum nehmen.

Sebastian BARTOTAINMENT Kalitzki arbeitet aus der Streetart kommend seit mehr als zehn Jahren mit Techniken der Tape Art. Dabei lotet er stets aufs Neue die Grenzen des Raumes aus und lässt an Wand, Boden und Decke Gesichter entstehen.

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Turmbau zu Bubble
Im Workshop werden wir einen Turm errichten. Dieser wird als Raumstruktur aus einfachen Holzlatten und verschiedenen Materialien gefertigt. Die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit, verschiedene Bearbeitungsweisen und Handhabungen des Materials kennen zu lernen. Am Ende entsteht eine skulpturale Struktur, die wir gemeinsam aufbauen.
Tanja Goethe studierte an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Professorin Rosemarie Trockel und Professor Marcel Odenbach. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie mehrere Stipendien, unter anderem das Istanbul Stipendium der Stadt Köln. Sie arbeitet im und am öffentlichen Raum mit einem erweiterten Materialbegriff, der sich aus ihrem Interesse an agrarisch geprägten Strukturen, urbaner Grünflächenentwicklung und dem sie umgebenden sozialen Gefüge zusammensetzt.

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Buchbindewerkstatt
Entdeckt einfache Techniken des Buchbindehandwerks, wie die Dreistichheftung und Japanische Bindung um Skizzenbücher und Hefte selbst herzustellen. Ein buntes Materialbuffet lädt Euch ein, Eure Bücher und Einbände originell und kreativ zu gestalten.

Kiyo Matsumoto ist Grafikdesigner und hat eine kleine feine Letterpress-Druckwerkstatt in Flingern. Hier kombiniert er Design am Computer mit traditionellem Buchdruckhandwerk und hochwertigem Papier, um edle Drucksachen (Visitenkarten, Hochzeitseinladungen, Babykarten, etc.) herzustellen.

Ulrike Meysemeyer ist Buchbindemeisterin und hat eine handwerkliche Buchbinderei in der Düsseldorfer Innenstadt. Mit besonderer Sorgfalt und Liebe werden hier moderne und traditionelle Materialien und Ausführungen des Handwerks angewendet. Vom Einzelstück bis zu kleinen Auflagen kann man sein ganz persönliches Buch binden oder restaurieren lassen.

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Tagtool
Wir erstellen einen Live-Animationsfilm mit einem Grafiktablet. Mit Hilfe des Tagtools können ein Zeichner und ein Animator gleichzeitig Formen und Farbe in Bewegung bringen und somit die Lichtprojektion eines Videoprojektors kontrollieren. Beim Tagtoolen ist gemeinschaftliches Arbeiten gefragt. Der Zeichner entwickelt eine oder mehrere Grafiken, die in Echtzeit von einem Animator mittels eines Gamepads zum Leben erweckt werden.

Unter dem Namen LichtGestalten haben Matthias Plenkmann und Christian Spieß ihre Tagtool-Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen umgesetzt. In den letzten Jahren waren sie an verschiedenen Kunstfestivals, Poetryslams und VJ-Auftritten beteiligt. Sie realisierten Installationen und Performances u.a. in Frankfurt, Mannheim, Dortmund und Münster. Neben freien, künstlerischen Projekten ist „LichtGestalten” auch im schul- und museums-pädagogischen Bereich tätig u.a. mit einer Workshopreihe im Zuge der Ausstellung „Hey Alter,..“ im Duisburger Lehmbruckmuseum.

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Straßen, Wälder und Häuser
Eine kleine begehbare Welt entsteht im KIT mit Taka Kagitomi.

Taka Kagitomi fügt in seinen Werken ausrangierte Haushalts- und Nutzgegenstände zu neuartigen Kompositionen zusammen und entführt den Betrachter in eine Art Parallelwelt. Besonders charakteristisch für seine Objekte ist eine Scheinfunktionalität, mit deren Hilfe er den Absurditäten des täglichen Lebens den Spiegel entgegenhält. Oft arbeitet Taka Kagitomi mit vorgefundenem Material. Gebrauchtes ist praktisch, daher verkannt und hat vor allem schon eine Geschichte, die aber nur scheinbar eindeutig ist. Er erfindet keine neuen Geschichten, sondern zeigt in seinen Arbeiten den vorhandenen Dingen neue Plätze.

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LichtKlangLabor
Die RaumZeitPiraten laden zu einer Reise durch ihr LichtKlangLabor ein. Gemeinsam erfinden wir aus alten Laborgeräten, Vergrösserungsgläsern, Lichtquellen, Spiegeln, Sensoren und Motoren eigene Bildmaschinen. Mit diesen selbstgebauten Projektoren und vielen durchsichtigen und durchscheinenden Objekten verwandeln wir die Umgebung in eine Wunderkammer aus Licht und Bewegung.

Seit 2007 gestalten die RaumZeitPiraten (Moritz Ellerich, Tobias Daemgen und Jan Ehlen) alte und neue Technologien zu erstaunlichen audiovisuellen Architekturen um. Ihre Aktivitäten sind auf spielerisch experimentelle Verknüpfungen von Klang, Bild, Objekt, Raum und Zeit ausgerichtet, mit denen sie sich auf eine wechselseitig erweiternde Multimedia-Performance- Surround-Raumschiff-Laboratoriums-Reise zwischen Wissenschaft und Fiktion begeben.

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Musiker*innen und Tänzer*innen aus Maputo, Mosambik vermitteln den Kindern traditionelle Tänze und Musikinstrumente aus ihrer Heimat.

Die Gäste aus Mosambik arbeiten in der Zeit vom 1. bis zum 6. Oktober mit deutschen Künstler*innen in Framewalk, dem internationalen Austauschprojekt in darstellender Kunst von Kabawil e.V.

Am 6. Oktober um 19:00 Uhr ist ihre öffentliche Performance auf der Flurstraße 11 im Hinterhof.